Welcher Hund passt zu mir?

Da es so viele verschiedene Hunderassen gibt, scheint es am Anfang etwas schwer, sich für den richtigen zu entscheiden. Der eigene Hund wird schließlich jemand sein, mit dem man viel Zeit verbringt und da sollte alles passen. Hier die beliebtesten Hunderassen einmal kurz für euch zusammengefasst:

Golden Retriever: Golden Retriever gehören schon seit langer Zeit zu den beliebtesten Hunden und am liebsten leben sie mit ihren Besitzern zusammen unter einem Dach. Diese Hunde mögen es nicht zu lange alleine draußen gelassen zu werden, da sie sich sonst schnell einsam fühlen. Teilweise war die Nachfrage so groß, dass Züchter gar nicht mehr mit weiteren Welpen nach kamen. Diese Hunde sind besonders gemütlich, geduldig und freundlich. Sie sind gut im Umgang mit Kindern geeignet, da sie Stress resistent sind. Golden Retriever lieben das Wasser und bei jeder noch so kleinen Möglichkeit mit eben diesem in Kontakt zu kommen, sind sie kaum noch zu stoppen.

Labrador: Die Beliebtheit des Labradors ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen, was mit Sicherheit an der vielfältigen Einsatzbereitschaft des Hundes liegt. Labradore sind absolute Menschenliebhaber, sie sind freundliche, gutmütige, intelligente und kuschelbedürftige Hunde. Sie können sowohl als Drogenspürhund, Rettungshund oder auch als Blindenhund eingesetzt werden. Genau wie der Golden Retriever, lieben Labradore das Wasser.

Schäferhund: Der Schäferhund ist einer der aktivsten und intelligentesten Hunde die es gibt. Er kann, wenn er richtig erzogen worden ist ein echter Traumhund sein. Schäferhunde brauchen viel Aufmerksamkeit, eine Beschäftigung, die sie körperlich fordert und eine gewisse Disziplin. Sind diese Dinge nicht machbar, kann die ganze Situation schon schnell mal außer Kontrolle geraten. Zu lange alleine gelassen oder vernachlässigt kommen Schäferhunde auf dumme Gedanken. Für Menschen, die vorher noch keine Erfahrung mit anderen Hunden hatten, sind diese Hunde nicht gerade geeignet.

Beagle: Beagles sind sehr eigenwillige Hunde und machen gerne schon mal nur das, worauf sie gerade Lust haben. Während der Erziehung eines Beagles ist viel Ehrgeiz, Disziplin und gegebenenfalls, hin und wieder, eine strenge Hand gefragt. Sie leben am liebsten in einem großen Rudel und mit so vielen anderen Hunde, wie eben möglich. Der Geruchssinn eines Beagles ist sehr stark ausgeprägt, weshalb erhöhte Aufmerksamkeit geboten ist, sobald ein interessanter Geruch in der Luft liegt. Es kann durchaus passieren, dass Beagle aufgrund dessen schnell mal das Weite suchen und dem Geruch nachgehen. Beagle werde heute nur noch selten als Jagdhunde eingesetzt. Sollte man sich trotzdem dazu entscheiden einen Beagle dem entsprechend auszubilden, bedeutet dies, dass man einen solchen Hund nie wieder ohne Aufsicht nach draußen lassen kann.

Australian Shepherd: Auch der Australian Shepherd findet in Deutschland immer mehr Gefallen. Diese Hunde sind besonders für sportlich, aktive Menschen ein guter Begleiter. Sheppards haben unheimlich viel Energie und den Drang sich ständig zu bewegen. Unausgelastete Hunde dieser Rasse können schnell schon mal alles zerstören, was ihnen in den Weg kommt. Er muss geistig als auch körperlich gefordert werden und lernt schnell und gerne. Australian Sheppards haben einen ausgeprägten Beschützer-Instinkt und bei jeder doch so kleinen Kleinigkeit werden sie die Menschen, die ihnen nahe stehen beschützen und verteidigen.

10 Gründe, warum Kinder mit einem Hund aufwachsen sollten

Jeder von uns weiß, dass der Hund der beste Freund des Menschen ist. Familien, die einen Hund besitzen, behandeln diesen als ein Familienmitglied und jeder, der mit einem Hund aufgewachsen ist wird sich mit Sicherheit immer gerne daran erinnern. Aber was sind besonders wichtige Gründe dafür, dass man seine Kinder mit einem Hund aufwachsen lassen sollte? Wir haben für euch ein paar zusammen getragen.

  • Verantwortung: Da jedes Haustier, insbesondere Hunde eine Menge Aufmerksamkeit und Pflege brauchen, lernen Kinder von Anfang an was es heißt für jemanden da zu sein. Hunde sind von uns Menschen abhängig und fordern uns jeden Tag aufs Neue heraus. Natürlich können Kinder niemals ganz alleine die Verantwortung für einen Hund übernehmen, jedoch mit der Unterstützung ihrer Eltern und Familie, lernen sie schnell lernen eigene Entscheidungen zu treffen.
  • Mehr Zeit an der frischen Luft: Da Hunde viel Bewegung brauchen, verbringen Familien mit Hund automatisch viel mehr Zeit in der Natur. Das hält nicht nur den Hund, sondern die ganze Familie fit. Weniger Krankheiten sind die Folge.
  • Verpflichtung: Kinder sind gerne schnell von etwas gelangweilt und suchen immer wieder nach neuen Herausforderungen. Wachsen Kinder mit Hunden auf, müssen sie lernen, dass man etwas nicht immer sofort weglegen kann, wenn man keine Lust mehr hat. Einen Hund zu haben ist schließlich etwas anderes als ein langweilig gewordenes Spielzeug.
  • Soziale Entwicklung: Da Hunde nicht sprechen können, müssen Tier und Mensch einen anderen Weg finden um zu kommunizieren. Kinder werden durch diese Aufgabe viel geduldiger und müssen versuchen, die Emotionen des Tieres zu verstehen. Das heißt, sie müssen lernen sich in andere hineinzuversetzen, was ihnen im späteren Leben eine Menge erleichtern wird.
  • Freundschaft: Tieren lieben ihre Besitzer ohne jegliche Bedingungen. Ist erst einmal eine Basis geschaffen und man vertraut sich, kann niemand anders diese Verbindung zwischen Mensch und Tier so schnell zerstören. Kinder lernen durch dieser Art von Verbindung, was es bedeutet, einen Freund zu haben und gleichzeitig einer zu sein.
  • Man fühlt sich beschützt: Viele Kinder fühlen sich in manchen Situationen unsicher oder sind ängstlich. Ein Hund der immer an ihrer Seite ist, kann ihnen das Gefühl geben nicht alleine zu sein und jemanden zu haben, der sie beschützt. So trauen sich bestimmt einige Kinder an neue Herausforderungen heran, die sie ansonsten verweigert hätten. Einfach nur weil jemand an Ihrer Seite steht.
  • Akzeptanz Kinder, die einen Hund als Haustier haben lernen ihr Tier so zu lieben, wie dieses eben ist. Sie wollen es nicht verändern und lernen so auch andere Menschen zu nehmen und zu akzeptieren wie sie sind.
  • Trost Es wurde nachgewiesen, dass Kinder, die in einer Scheidungsfamilie leben und einen Hund haben weniger an Verlustängsten leiden als Kinder die keinen Hund besitzen. Ein Hund kann ihnen Trost und Freude schenken. Jeden Tag.
  • Einfühlungsvermögen Um die Bedürfnisse eines Hundes zu erkennen, muss ein Kind viel Einfühlungsvermögen entwickeln. So lernt es sich in andere hineinzuversetzen und ein Gefühl für die Belange anderer zu entwickeln.
  • Gesundheit Dank einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass Kinder, die ihr erstes Lebensjahr mit einem Hund oder einer Katze verbringen weniger krank sind als andere Kinder. Sie leiden weniger an Husten oder Schnupfen, da sie besser Abwehrkräfte entwickeln können.